Selbstgehosteter KI-Warmtransfer

Der Transfer ist kein Kontrollverlust.
Er ist ein Phasenwechsel.

GoFonIA qualifiziert Anrufer, ruft den passenden Mitarbeiter an, gibt ein kurzes Live-Briefing und bleibt danach als stiller KI-Supervisor im Raum. Für SIP-Telefonanlagen, ViciDial-Workflows und Callcenter, die Kontrolle behalten wollen.

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Warmtransfer, der im Livebetrieb Sinn ergibt

Klassischer Transfer beendet die Arbeit der KI: Sie stellt durch und ist weg. GoFonIA behandelt den Call anders. Der LiveKit-Raum bleibt der Call-Control-Layer. Teilnehmer werden nicht blind weitergeschoben, sondern über Subscriptions, Rollen und Phasen präzise orchestriert.

Klassischer Transfer

  • KI verliert nach der Übergabe Audio-Zugriff
  • Kein Briefing, kein Fallback, kein Coaching
  • Fehlerfälle sind für Operatoren schwer sichtbar
  • Agent-Qualität wird erst nachträglich bewertet
  • Transfer ist häufig ein schwarzes Loch im Callflow

GoFonIA Warmtransfer

  • KI bleibt als stummer Supervisor im Raum
  • Kunde hört Wartemusik, Mitarbeiter hört Briefing
  • Fallback zurück zur KI bei Besetzt, Timeout oder Ablehnung
  • Phasen, Fehler und Ergebnisse werden live sichtbar
  • Monitoring, Whisper-Coaching und Scoring sind möglich

Die Architektur: ein Raum, klare Rollen

GoFonIA nutzt LiveKit nicht nur als Medienserver, sondern als steuerbaren Raum. Wer wen hört, ist keine Nebenwirkung des SIP-Bridges, sondern eine bewusste Entscheidung pro Phase.

📞

Caller

hört: KI, Musik oder Agent
spricht: je nach Phase
🤖

GoFonIA KI

hört: Caller + Agent
spricht: Briefing, Whisper, Barge-in
🎵

Music Bot

sendet Wartemusik
hört niemanden
👤

Mitarbeiter

hört: KI-Briefing, danach Caller
spricht: erst KI, dann Caller

Der Ablauf als deterministischer Callflow

1

KI qualifiziert den Anruf

GoFonIA nimmt den Call an, erkennt Anliegen, Dringlichkeit, Kontext und ob ein Mensch übernehmen sollte.

2

Transfer wird gestartet

Der Controller wählt das Ziel per SIP. Der Kunde hört Musik oder eine kurze Ansage. Doppelaufrufe werden blockiert.

3

Mitarbeiter erhält ein Briefing

GoFonIA fasst zusammen: Wer ruft an, worum geht es, was wurde bereits geklärt, welche nächste Aktion ist sinnvoll.

4

Annehmen, ablehnen oder fallback

Der Mitarbeiter übernimmt, lehnt ab oder ist nicht erreichbar. In allen Fehlerfällen geht der Call kontrolliert zurück zur KI.

5

Supervisor-Modus

Nach der Übergabe bleibt GoFonIA stumm im Raum, analysiert Gesprächsqualität und kann perspektivisch per Whisper coachen.

Das eigentliche Produkt ist nicht Transfer. Es ist kontrollierte Übergabe.

Ein guter Warmtransfer muss im Livebetrieb erklären können, was gerade passiert: Ziel wird gewählt, Mitarbeiter klingelt, Kunde wartet, Briefing läuft, verbunden, fallback oder fehlgeschlagen. GoFonIA baut genau um diese Zustände herum.

Zwei starke Einsatzfelder: Inbound und Outbound

Inbound

KI nimmt an, Mensch löst Spezialfälle

GoFonIA beantwortet Standardfragen, prüft Kontext und stellt nur dann warm durch, wenn ein Mensch wirklich gebraucht wird.

  • Support und Reklamationen
  • Termin- und Rückrufsteuerung
  • Ticket- oder Kundenstatus
  • Eskalation bei sensiblen oder komplexen Fällen
Outbound

KI qualifiziert, Closer übernimmt heiße Leads

Die KI filtert Leads vor, sammelt Bedarf, Budget und Einwände und übergibt nur passende Gespräche an den Closer.

  • Lead-Qualifikation vor dem menschlichen Gespräch
  • Briefing mit Einwänden und Kaufinteresse
  • Weniger Leerlauf für Closers
  • Bessere Disposition in ViciDial

Warum das besonders für ViciDial interessant ist

Viele ViciDial-Installationen sind robust, aber klassisch: Dialer, Agenten, Disposition. GoFonIA ergänzt genau dort KI-Logik, wo sie wirtschaftlich wirkt: vorqualifizieren, warm übergeben, mitloggen, bewerten.

Remote-Agent-Ersatz

GoFonIA kann Calls als KI-Agent entgegennehmen und nur qualifizierte Gespräche an menschliche Gruppen weitergeben.

Disposition mit Kontext

Ergebnis, Zusammenfassung, Lead-ID und Transferstatus können zurück an ViciDial oder ein CRM geschrieben werden.

Selbsthosting

SIP, Asterisk, LiveKit und Controller laufen unter eigener Kontrolle. Keine zwingende Abhängigkeit von Voice-Agent-SaaS.

Livebetrieb braucht sichtbare Zustände

Warmtransfer wird erst wertvoll, wenn Operatoren live sehen, warum ein Transfer klappt oder scheitert. Dafür sollte jeder Call messbare Events erzeugen.

TRANSFER_STARTED
Ziel, Modus, Raum, Tenant und Call-ID
CHEF_DIALED
SIP-Ziel gewählt, Trunk und From-Nummer erfasst
BRIEFING_STARTED
Kunde hört Musik, Mitarbeiter hört GoFonIA
CONNECTED
Caller und Mitarbeiter sind verbunden
FALLBACK
Besetzt, Timeout, Ablehnung oder Fehlergrund
CLEANUP_DONE
Raum, Musik-Bot und SIP-Legs sauber beendet

Ausbaustufen für Supervisor AI

Heute

Warmtransfer Pro

  • KI-Qualifikation
  • Wartemusik
  • Mitarbeiter-Briefing
  • Fallback zur KI
Nächster Schritt

Live-Operator-Dashboard

  • Phase pro Call
  • Transferdauer
  • Fehlergrund
  • Manueller Abbruch
Premium

KI-Supervisor

  • Whisper-Coaching
  • Compliance-Warnungen
  • Sentiment-Erkennung
  • Agent-Scoring
1
persistenter Raum
4
steuerbare Rollen
6
Transfer-Phasen
0
Blindflug nach Übergabe

GoFonIA macht aus Weiterleitung einen kontrollierten KI-Workflow.

Für SIP-Setups, ViciDial-Umgebungen und Callcenter, die selbst hosten und trotzdem moderne KI-Orchestrierung wollen.

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